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Verkehr

Aktuelle Lage – Öffentlicher Nahverkehr

Die Erlanger Stadtwerke (ESTW) bieten im Großen und Ganzen ein ausreichendes Bussystem. Dennoch gibt es zu bestimmten Tageszeiten und am Wochenende zu wenige Fahrten. Klinikpersonal oder Beschäftigte, die auch am Wochenende frühmorgens zur Arbeit müssen, haben wenige Möglichkeiten mit dem ÖPNV (öffentlicher Personen-Nahverkehr) in die Innenstadt zu gelangen.
In den Abendstunden und am Wochenende fahren die Busse oft nur einmal stündlich. Dies betrifft besonders die Bürger aus den zentrumsfernen Stadtteilen.

Zudem gibt der Transport der Schulkinder immer wieder zu Beschwerden Anlass. Gerade in den Wintermonaten sind die Busse oft dermaßen überfüllt, dass Kinder einfach stehen gelassen werden.

Seit Juli 2000 gilt im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ein gemeinsames System zur Kostenanpassung. In den sogenannten „Atzelsberger Beschlüssen“ wurde im Grundvertragsausschuss des VGN eine jährliche Erhöhung der Ticketpreise um durchschnittlich 3,19% vereinbart.
Trotzdem beträgt die Kostendeckung im öffentlichen Personennahverkehr nur 60%.

Zurzeit kostet ein Einzelfahrschein für das Stadtgebiet 2,00 €.
Dieser Fahrpreis ist im Vergleich zu anderen Großstädten deutlich höher und vielen Bürgerinnen und Bürgern zu teuer.

Die Busbeschleunigung ist wenig effektiv, da Umlandbusse und auch Busse, die die Stadtlinien bedienen (z. B. Linien 201 und 281), nicht in dieses System eingebunden sind.
Dadurch werden diese Buslinien und der allgemeine Verkehrsstrom regelrecht ausgebremst.

Eine Realisierung der Stadt-Umland-Bahn (StUB) ist mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden.
Unsere Stadt hat mit 57% der Gesamtkosten den größten Anteil der StUB zu finanzieren. Der Gesamtbetrag inklusive der Planungskosten beläuft sich auf ca. 92 Millionen Euro.

Durch den Wegfall des Schienenbonus (so wird der höhere Beurteilungspegel für Lärmschutzmaßnahmen bezeichnet) ist die StUB noch weniger bezahlbar geworden.
Zudem ist völlig unklar, ob und – wenn ja – in welchem Maße Fördergelder fließen.

 

Was wollen wir?

Wir wollen

  • mehr Praxisnähe bei der Verkehrsplanung. Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktiveres Nahverkehrsangebot zu bieten.
  • keine alljährlichen Preiserhöhungen bei gleichzeitiger Ausdünnung der Taktung und einem lückenhaftem Angebot an Fahrten. Sie sind das falsche Signal.
  • den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver gestalten. Nur so gewinnt dieser an Akzeptanz und wird durch eine höhere Nachfrage für die ESTW wirtschaftlicher.
  • ein leistungsfähiges Nahverkehrsnetz, das ein optimiertes Busnetz ebenso beinhaltet wie Schienenverkehr auf geeigneten Trassen.

 

Wie können wir die Ziele erreichen?

Wir benötigen ein besseres Angebot bei den Fahrzeiten und der Taktung. Es muss auf die flexiblen Anforderungen, die für viele Berufstätige gelten, angemessen ausgerichtet sein – sowohl morgens und abends als auch am Wochenende.

Ebenso ist bei der Schülerbeförderung mehr Flexibilität erforderlich (z. B. durch einen angepassten Winterfahrplan).

Durch verbesserte Verkehrsplanung und eine Kombination von verschiedenen Verkehrsmitteln wird ebenfalls mehr Flexibilität im ÖPNV erreicht.

Eine bessere Fahrplanabstimmung der Buslinien untereinander und mit der Deutschen Bahn erhöht die Attraktivität des ÖPNV für Nutzer und führt zu größerer Effizienz und wesentlichen Erleichterungen.

 

 

Aktuelle Lage – Straßenverkehr

In Erlangen ist ein erheblicher Teil der Arbeitsplätze im Stadtzentrum angesiedelt. Durch die bauliche Erschließung des Stadtwestens möchten immer mehr Arbeitnehmer von dort ins Stadtzentrum gelangen. Zusätzlich ist die Zahl der Pendler deutlich gestiegen.

Die vorhandenen Regnitztal-Übergänge sind deshalb mehr denn je zu den Verkehrsspitzenzeiten völlig überlastet. Lange Staus mit erhöhter Umweltbelastung sind die Folge.

Eine weitere wirtschaftliche Entwicklung ist nur dann sinnvoll, wenn gewährleistet ist, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zügig zu ihren Arbeitsplätzen gelangen können.

Viele Straßen und Brücken im Stadtgebiet sind sanierungsbedürftig.

Durch die Einführung sogenannter Verflechtungsspuren (ehemalige Standspur als Fahrspur) auf den Bundesautobahnen A3 und A73 erfolgte faktisch ein sechsspuriger „Ausbau“ durch die Hintertür. Dadurch wird die Verpflichtung zu Schallschutzmaßnahmen umgangen.

Die Anwohner im Stadtwesten und den Stadtteilen Bruck und Eltersdorf haben die damit verbundene Lärmbelastung zu tragen.

 

Was wollen wir?

Wir wollen

  • eine vernünftige Lenkung der Pendlerströme.
  • weniger Staus im Innenstadtbereich durch eine grüne Welle.
  • einen kontinuierlichen Unterhalt des Erlanger Straßen-, Rad- und Fußwegenetzes.
  • sofortigen Lärmschutz für die Anwohner der A3 und A73.
  • ausreichend Parkplätze im Innenstadtbereich und im Bereich der Kliniken.
  • den Bau der „Kosbacher Brücke“. Sie ist dringend notwendig und ökologisch auch vertretbar. Zudem muss sie – um Staus zu vermeiden – für den Individualverkehr und den ÖPNV gleichermaßen nutzbar sein.

 

Wie können wir die Ziele erreichen?

Die „Grüne Welle“ an den Ein- und Ausfallstraßen hilft Staus zu vermeiden.

Die Ampelschaltung müssen für alle Verkehrsteilnehmer optimiert werden. Auf Druckknopf-Ampeln an Kreuzungen sollte verzichtet werden.

Der Bau des Talüberganges für den Stadtwesten (Kosbacher Brücke) muss in Angriff genommen werden.

Als Sofortmaßnahme gegen die Lärmbelästigung sind Geschwindigkeitsbegrenzungen entlang der betroffenen bebauten Bereiche an Autobahnen A3 und A73 erforderlich.
Langfristig kann jedoch nur mit Lärmschutzwänden Abhilfe geschaffen werden.

Verstärkte Kontrolle des fließenden Verkehrs.

Durch ein vernetztes Verkehrssystem wird der Individualverkehr entlastet.

Die Parkraumbewirtschaftung ist im Gesamtverkehrskonzept angemessen zu berücksichtigen. Das Ablösen von Stellplätzen muss erschwert werden.

 

 

Aktuelle Lage – Fuß- und Radwegenetz

Erlangen hat nicht zu Unrecht einen guten Ruf als Fahrradstadt. Für viele Einwohner ist Erlangen und Radfahren untrennbar verbunden.

Besonders im Innenstadtbereich ist Radfahren beliebt. Studenten und Bürger nutzen das Fahrrad zu jeder Jahreszeit und bei fast jedem Wetter. Gut ausgebaute Fahrradwege und eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik erleichtern den Pendlern den täglichen Weg zur Arbeit. Trotzdem sehen wir noch Verbesserungsbedarf.

Immer wieder kommt es zu Konfliktsituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern.

Die Fußgängerzonen dürfen zwar von Radfahrern genutzt werden, dennoch bleiben sie Fußgängerzonen und sind keine Rennstrecke für „flotte Radler“.
Fußgänger haben Vorrang und – vor allem Eltern mit Kindern und Senioren – dürfen durch Radfahrer nicht gefährdet werden.

Eine Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für den Radverkehr in Gegenrichtung auf der Achse Luitpoldstraße-Bohlenplatz-Friedrichstraße-Innere Brucker Straße birgt große Gefahren. Wir halten sie derzeit für sehr unfallträchtig.

 

Was wollen wir?

Wir wollen

  • die Fuß- und Radwege in Erlangen sichern und vorhandene Lücken schließen.
  • die Sicherheit und den Komfort für Radfahrer erhöhen.
  • Das Konfliktpotential mit anderen Verkehrsteilnehmern entschärfen.
  • angepasste Geschwindigkeit der Radfahrer in verkehrsberuhigten Bereichen und Fußgängerzonen.
  • bewusstes Fahrverhalten.
  • Rücksichtnahme auf schwächere Verkehrsteilnehmer.
  • mehr Sicherheit in Erlanger Unterführungen.

 

Wie können wir die Ziele erreichen?

Der Ausbau der Radwege Dechsendorf/Röttenbach und Frauenaurach/Herzogenaurach muss forciert werden.

Mit besserer Beleuchtung, heller und freundlicher Gestaltung von Unterführungen kann hier die Sicherheit erhöht werden.

Mehr Kontrolle auf Einhaltung der Verkehrsregeln sowohl auf Straßen als auch in den Fußgängerzonen verringert das Unfallrisiko.

Radwege entgegen der Fahrtrichtung in Einbahnstraßen brauchen deutliche Markierungen.